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Aussendung der Sternsinger – Pfarrgemeinde hält Jahresrückblick und sendet die Sternsinger aus.

Der Tag des hl. Silvester war auch dieses Jahr wieder Anlass dem Herrn für das vergangene Jahr zu danken und ihn um den Segen für das kommende zu bitten.

Verbunden damit wurde die Aussendung der Sternsinger, die bis zum 05.01.2011 in Dettelbach von Haus zu Haus ziehen werden um den Segen zu bringen und um eine Spende für die diesjährige Dreikönigssingeraktion:
"Kinder zeigen Stärke - kmäng kmäng bong-hein kom-lahng"
zu bitten. Begünstige werden in diesem Jahr behinderte Kinder in Kambotscha sein.

Bei diesem mittlerweilen 53. Dreikönigssingen werden die Kinder nach ihrem Gesang und Gebet auch wieder die Haustüren mit den Buchstaben C+M+B versehen. Es wäre einfach zu vermuten, dass hinter diesen Buchstaben: Caspar, Melchior, Balthasar, steht. Fakt ist jedoch das hier: Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus) gemeint ist.

Der Gottesdienst begann zunächst mit dem Rückblick den die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Traudl Dengl verlas. Sie blickte sowohl auf die Aktivitäten wie z.B. die große Losaktion zugunsten der Kirchenrenovierung zurück, als auch auf Zahlen die einen Teil des christlichen Gemeindelebens aufzeigen.

So wurden im letzten Jahr 22 Kinder getauft, 20 Kinder gingen zur Erstkommunion, 36 wurden gefirmt.
9 Paare empfingen das Sakrament der Ehe, 29 Gemeindemitglieder wurden zu Grabe getragen.
Eine erfreuliche Zahl stellen die 37 Ministranten dar, für deren Betreuung Bruder Konrad Haas zuständig ist, bei dem sich die PGR- Vorsitzende herzlich bedankte.
Natürlich ging ihr Dank auch an alle ehrenamtlichen Lektoren, Kommunionhelfern usw. der Kolpingfamilie sowie dem Frauenbund.
Besonderer Dank erging an Markus Weikert, der viele Jahre als Messner seinen Dienst tat und diesen Aufgrund beruflicher Veränderungen nun aufgeben musste. Weiterhin natürlich an alle Patres und Brüder des Franziskaner Klosters in Dettelbach.

Stadtpfarrer Pater Johannes Messerer zeigte in seiner Predigt ein Szenario auf, dass wohl viele Menschen an Silvester betrifft. Trotz dem Silvestertrubel den sie erleben, haben sie doch Angst vor dem Aufbruch in das neue, Ungewisse. Die Geschichte eines alten Mannes der ein weißes Pferd besaß, kann aufzeigen, wie man mit den Widrigkeiten des Lebens auch umgehen kann.
(Link zur Geschichte weiter unten)
Er schloss sie Predigt mit einem Text von Antoine de Saint-Exupéry, den er gleichsam als Gebet an den Abschluss stellte, interessierte können die Geschichte nachlesen. (Link weiter unten folgen)

Am Ende der Feier stand nun die Aussendung der Sternsinger, diese versammelten sich nun zum gemeinsamen Gesang vor dem Gnadenaltar. Zwei der Sternsinger stellten der Gemeinde die diesjährige, obig schon erwähnte Aktion vor.
Nachdem P. Johannes Messerer, den Weihrauch, die Kreide und die Sternsinger gesegnet hatte, waren sie nun gewappnet, den Segen zu den Menschen zu bringen.

 

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